Fluglärm- Schutzgemeinschaft Nürnberg und Umgebung e.V.

Der Zweck der "Fluglärm-Schutzgemeinschaft Nürnberg und Umgebung e.V." ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, insbesondere der Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm und anderen nachhaltigen Auswirkungen des Flugbetriebes sowie der Schutz der Landschaft in der Umgebung von Flughäfen.


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Die Klimakonferenz in Marrakesch ging zu Ende - Die große Luftnummer beim Klimaschutz im Flugverkehr bleibt!!!!!

Die Klimakonferenz in Marrakesch ging zu Ende - Die große Luftnummer beim Klimaschutz im Flugverkehr bleibt  !!!!!

Was taugt das Versprechen der Bundesregierung für mehr Klimaschutz überhaupt noch? Zum Beispiel bei einem der größten Klimaschädiger weltweit, dem Luftverkehr? Auch hier gibt es ein nagelneues Abkommen. Auch hieran ist die Bundesregierung beteiligt. Und auch hier stellt sich die Frage, wer hier eigentlich geschützt werden soll. Rechtzeitig vor der Klima-konferenz gab es ein „Abkommen zur Kom-pensation und Reduzierung von Kohlen-dioxid“ - CORSIA. Nachdem über Jahre nichts passiert war also ein Klimaschutz-abkommen für die Luftfahrt, international und verpflichtend. Die Branche feierte es als „historischen Moment“. Das Abkommen ist eine Luftnummer und für den Klimaschutz, sagen Experten, ist es prak-tisch wertlos. Der bekannte Klima-Forscher,
Prof. Latif, von der  Universität Kiel meint dazu, dass dieses Abkommen dem Klimagipfel von Paris in keiner Weise gerecht wird. Damit wird die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen nicht möglich werden. Fliegen ist das klimaschädlichste Verkehrsmittel, das es gibt. Laut Umweltbundesamt weitaus schädlicher als Autofahren und sogar fünf bis sechsmal so schädlich wie Bahn- oder Bus-fahren. Doch trotz der Folgen für das Klima soll die Luftfahrt viel stärker wachsen als andere Verkehrsbranchen. Die internationale Luftfahrtorganisation erwartet, dass sich der CO2-Ausstoß in den nächsten Jahrzehnten verdreifachen wird.    Der jährliche CO2-Ausstoß darf bis 2020 sogar ganz unreguliert ansteigen. Und diese Menge bleibt auch danach völlig unangetastet, hunderte Millionen Tonnen. Das Abkommen regelt nur das CO2, das ab 2020 hinzukommt. Nur dafür gibt es überhaupt eine Regelung - so ge-nannte Kompensationsgeschäfte. In der Theorie funktionieren die so: Fluggesellschaften ge-ben Geld für Klimaprojekte in Entwicklungsländern, mit denen dort der CO2-Ausstoß gesenkt wird. Die Fluggesellschaften bekommen im Gegenzug sogenannte Zertifikate. Damit dürften sie das gesparte CO2 ungehindert in die Atmosphäre blasen. Off-Setting heißt das und klingt wie ein Ablasshandel für billigen Klimaschutz. Erfahrungen aus anderen Branchen zeigen, dass Off-Setting dem Klima sogar schaden kann.                                                                                                                                        Hinzu kommen nicht nur die CO2-Emissionen, sondern auch die Kondensstreifen, die Eis-wolken, die sogenannten Zirren, die daraus entstehen. Die Ozonbildung und andere Prozesse, die nochmal die Klimawirkung mindestens verdoppeln werden bald für einen nicht mehr um-kehrbaren Prozess sorgen.   Neben der Internationalen Organisation für die Zivile Luftfahrt, die ICAO - eine Organisation der UN, waren auch die Mitglieder Staaten dabei, doch die Industrie saß praktisch mit am Verhandlungstisch. Zur deutschen Delegation gehörten zum Beispiel die Lufthansa und der BDL, der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. Deren Interessen sind klar - möglichst keine Einschränkungen.  Auch der deutsche Verkehrsminister stellt sich immer wieder schützend vor die Luftfahrt-industrie - Klimaschutz scheint nachrangig. Die Unternehmen zahlen keine Kerosinsteuer, bei internationalen Flügen auch keine Mehrwertsteuer - ein Geschenk an die Branche in Höhe von insgesamt 11,8 Milliarden Euro pro Jahr. Das Umweltbundesamt fordert die Abschaffung dieser Subventionen - vergeblich. Auch in Deutschland soll das Wachstum der Branche nicht gestört werden.
Alexander Dobrindt (CSU), Bundesverkehrsminister, 15.10.2014: „Wir auf jeden Fall, mein Haus, mein Ministerium und ich ganz persönlich werden dafür eintreten, dass die Interessen der Luftverkehrswirtschaft in all den Fragen der konjunkturellen Weiterentwicklung ganz oben stehen.“                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Wachstum um jeden Preis. Das Abkommen im Flugverkehr hilft der Luftfahrtindustrie - aber dem Klima hilft es nicht.                          
 
 
Quelle: Gerhard Mester https://commons.wikimedia.org
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So geht leise – zum Tag gegen Lärm

 
 
So geht leise – zum Tag gegen Lärm
 
Ohne Fliegen geht's besonders leise!!!
 
In der deutschen Gesellschaft krank es an allen Ecken und Kanten, wenn man genau hinschaut und die Symptome erkennt: Luft-, Licht- und letztlich vor allem die Lärmverschmutzung. Alles ist seit Jahren bekannt ( siehe bei Autoabgasskandal)  führt aber in der Politik, allen voran beim Verkehrsminister Dobrindt, zu keiner Einsicht, nachhaltig handeln zu müssen. Dabei sind Schlafstörungen und Schlaftablettenkonsum, Lernbeeinflussung von Kindern, Gesundheitsschäden durch Herzprobleme, doch einige  wichtige Indikatoren für die Probleme durch Lärm. Der Schaden geht in die Milliarden.
Studien belegen außerdem, dass Jugendliche, die besonders aggressiv sind, sehr häufig schon sehr starken Schallbelastungen ausgesetzt sind - oder waren und dies auch  bereits in ihrer Kindheit. Häufig schlägt das dann später in Aggression um.
Lärm stört nicht nur die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, sondern auch die Kontakt-, und Hilfsbereitschaft, die nachweislich  in lauter Umgebung abnimmt. Damit wird klar, dass das gesamte menschliche Verhaltensgefüge unter starken Lärmsituationen leidet.
Dies bedeutet aber auch, dass der heutige Mensch mehr denn je Möglichkeiten der Stille erfahren können muss, zumindest  im erholsamen Schlaf. Er braucht diese Stille zum Nachdenken, zum Besinnen, zum Entdecken alternativer Verhaltensweisen, letztlich zu persönlichen Veränderungen.
Wenn die Gesellschaft diese Rahmenbedingungen nicht schafft, wird der Lärmbrei uns durch zunehmende Schwerhörigkeit bestrafen und uns einer wichtigen Eigenschaft berauben, dem Zuhören können. Dann wird Stille zum Privileg WENIGER (Reicher) und zu einer weiteren Dimension sozialer Ungleichheit.
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So geht leise - Tag gegen Lärm am 27.04.2016

So geht leise – auch nachts am Nürnberger Flughafen
 
 
Der „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ (TgL) findet seit 1998 in Deutschland statt. Die Sensibilisierung in Bezug auf die Lärmproblematik sowie die Verbreitung des Wissens um Ursachen und Folgen des Lärms (sozial und gesundheitlich) sind elementare Bausteine des „Tag gegen Lärm“. Er soll die fortgesetzte Aufklärung der Bevölkerung über Schall und Lärm bewirken, sowie nachhaltige Möglichkeiten  zu seiner Reduzierung
 
 
aufzeigen.
 
Wir planen eine Aktion
 
Machen auch Sie mit am „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ am 27. April 2016
Aktion: So geht leise, wenn am Nürnberger Flughafen nachts ab 22.00 Uhr keine Flieger landen und starten… und nur noch Eulen leise fliegen!
 
Ziel:
Der „Tag gegen Lärm“ richtet sich an alle, und nicht nur an die, die unter Lärm leiden und gesundheitliche Schäden davontragen.
Der Beitrag der Fluglärm-Schutzgemeinschaft Nürnberg und Umgebung e.V. zum „Tag gegen Lärm“ soll bei Bürgerinnen und Bürger die Lärmproblematiken verdeutlichen, die durch Fluglärm im Allgemeinen und dem Nachtfluglärm im Besonderen ausgelöst werden.
 
 
 
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Endlich mal wieder - Können ab Mitternacht nur noch die Eulen fliegen!

Endlich mal wieder  -  Können ab Mitternacht nur noch die Eulen fliegen!
 
 
 
 
 
 
Hinweis: Informationen des Flughafens über Nachtschließungen, um Reparaturen an der Start- und Landebahn durchführen zu können.  
 
 
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Nachtschließungen 2016 am Nürnberger Flughafen

 
 
 
 
 
Endlich mal wieder  -  Können ab Mitternacht nur noch die Eulen fliegen!
 
Hinweis: Informationen des Flughafens über Nachtschließungen, um Reparaturen an der Start- und Landebahn durchführen zu können.  
 
 
 
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Manchmal gibt es Hoffnungen - Evaluation der 2. Fluglärmschutzverordnung

 
Es bewegt sich ... sehr, sehr, sehr langsam im Schneckentempo !

Mit der Gesetzesnovelle von 2007 wurde das Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm (FluLärmG), das in seiner bis dahin geltenden Fassung aus dem Jahr 1971 stammte, in verschiedenen wichtigen Punkten geändert und gestiegenen Anforderungen des Lärmschutzes angepasst. Um eine Weiterentwicklung und Anpassung an sich verändernde Rahmenbedingungen zu ermöglichen, wurde in § 2 Abs. 3 FluLärmG die Pflicht zur Evaluation festgelegt.               Danach muss die Bundesregierung spätestens im Jahre 2017 (und spätestens nach Ablauf von jeweils weiteren zehn Jahren) dem Deutschen Bundestag Bericht geben über die Überprüfung der in § 2 Abs. 2 FluLärmG genannten Schallpegel-Werte unter Berücksichtigung des Standes der Lärmwirkungsforschung und der Luftfahrttechnik. Im Zuge der Berichterstattung durch die Bundesregierung soll ebenfalls die Zweite Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm (2. FlugLSV) einer Bewertung unterzogen werden. Diese Verordnung ist Gegenstand eines vorliegenden Gutachtens.
Näheres
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Wahnsinn mit System - Einsicht müsste anders aussehen!

 
 
Wahnsinn mit System  - Einsicht müsste anders aussehen!
 
Die meisten Flughäfen in Deutschland arbeiten mit Verlust. Dies hatte schon die Deutsche bank festgestellt und die muss es ja wissen. Nur 8 der 22 internationalen deutschen Flughäfen erwirtschaften einen Gewinn nach Steuern. Erstaunlich allerdings: Die Einnahmen aus dem reinen Flugbetrieb decken in keinem Fall die Kosten. Gewinne stammen ausschließlich aus anderen kommerziellen Geschäftsfeldern, dem sogenannten Non-Aviation-Bereich.
Auch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) als Betreiberin der Flughäfen Tegel und Schönefeld hat ihren Eigentümern, den Ländern Berlin und Brandenburg sowie dem Bund, hohe Verluste beschert.
Die letzten Geschäftsjahre hat sie regelmäßig mit dreistelligen Millionenverlusten abgeschlossen. Um den Bau des BER zu ermöglichen, wurden neben dem Stammkapital bisher Zuschüsse in Höhe von 1,6 Mrd. EUR gezahlt und Gesellschafterkredite von über 1,1 Mrd. EUR bewilligt, weitere Milliarden sind kreditfinanziert. Auch wenn  ein Rückfluss dieser Mittel an die Eigentümer oder gar eine Verzinsung des eingesetzten Kapitals als illusorisch gehalten wird, kann man mit einer weiter wachsenden finanziellen Schieflage des FBB rechnen.
 
Am Ende sind es immer die SteuerzahlerInnen, die für den Ausgleich der unzureichenden Einnahmen herhalten müssen … wie IMMMER !!!! Der Steuerzahler, die unbegrenzte Melkkuh !!!
 
Siehe auch:
http://www.flk-frankfurt.de/direkt.asp?Art=1296&L=DE
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Das Recht der Kinder auf Zukunft und eine saubere Umwelt ... im Konkreten zeigen sich die Phrasen und Spruchblasen! Die Umweltzerstörung geht ungehindert weiter!

Die Europäische Kommission hat am 29.1.2016 den ersten Umweltbericht zur Europäischen Luftfahrt veröffentlicht.
Danach werden sich die Zahl der Flüge und die Emissonen bis 2035 verdoppeln.
 
Umweltbericht zur Europäischen Luftfahrt
Zahl der Flüge und Emissionen werden sich bis 2035 verdoppeln
 
Die Zahl der Flüge und die durch sie verursachten Treibhausgasemissionen werden sich voraussichtlich bis 2035 verdoppeln.
 
Zu diesem Ergebnis kommt  der erste Umweltbericht zur Europäischen Luftfahrt, den die Europäische Kommission am 29.01.2016 veröffentlicht hat.  Der Bericht liefert Zahlen und Fakten zur Lärmbelastung, zu den Treibhausgasemissionen und zur Luftverschmutzung im europäischen Luftverkehr. "Die Luftfahrtstrategie, die wir im Dezember verabschiedet haben,  zeigt, dass die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrs von seiner Nachhaltigkeit abhängt", sagte Verkehrskommissarin Violeta Bulc. "Der heutige Bericht ist ein wichtiges Instrument, um die Eckpunkte der Politik in diesem Bereich in Zukunft festzulegen. Er ist auch ein wertvoller Beitrag zu den laufenden internationalen Beratungen, um Luftverkehrsemissionen weltweit zu reduzieren."

Der Bericht zeigt, dass die Zahl der Flüge zwischen 1990 und 2014 um 80 Prozent zugenommen hat und voraussichtlich um weitere 45 Prozent bis 2035 ansteigen wird. Analog zur Steigerung der Flugzahlen stiegen auch die CO2-Emissionen: von 1990 bis 2014 um 80 Prozent. Der Ausstoß von Stickoxiden hat sich in diesem Zeitraum verdoppelt. Bis 2035 wird eine weitere Steigerung der CO2 Emissionen in Höhe von 45 Prozent erwartet, der Stickoxide um 43 Prozent.
Seit 2012 sind die Emissionen aller Flüge aus der und in die EU in das europäische Emissionshandelssystem einbezogen. Aufgrund technischer Verbesserungen, höherer Effizient beim Luftfahrmanagement und der Wirtschaftskrise hatten die Emissionen und auch die Lärmbelastung 2014 den Stand von 2005 erreicht. Für die Zeit bis 2035 sagt der Bericht jedoch eine Steigerung der Lärmbelastung um 15 Prozent voraus.
 
Den vollständigen Bericht (in Englisch) erhält man unter:
 
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Und sie lassen es zu – „ Die schlaflose Gesellschaft“ !

Die Sendung „ Die schlaflose Gesellschaft“, gesendet am 5. Februar 2016 in 3sat, zeigte ein Problem auf, wie politische Verantwortung  ein gesellschaftliches Problem nicht wahrnehmen will und es vermeidet, hierzu Stellung zu nehmen.
Mehr als 7 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Schlafstörungen. Sie leiden  sowohl psychisch als auch körperlich unter den Folgen. Häufig leiden Betroffene unter Depressionen, Sprach- oder Konzentrationsstörungen, Stress, haben Probleme mit dem Gleichgewicht.
Terminstress und Leistungsdruck rauben den Schlaf. Mindestens ein Viertel der Arbeitnehmer leiden an Schlafstörungen. Viele von ihnen greifen zu Medikamenten, Schlaftabletten.: Laut einer Studie des renommierten Pharmakologen Prof. Dr. Gerd Glaeske, der an der Universität Bremen eine Professur für Arzneimittelversorgungsforschung inne hat, sind zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Menschen in Deutschland abhängig von Schlaf- und Beruhigungsmitteln.
Schlaflosigkeit macht krank. Leidtragende sind nicht nur die Betroffenen selbst. Neben dem direkten Umfeld bekommt auch die Gesellschaft die Auswirkungen dieses Zustandes zu spüren:                                                                                                                                    
  • 53 Millionen krankheitsbedingte Arbeitstage fallen aufgrund psychischer Belastungen aus.
  • Dadurch entsteht ein volkswirtschaftlicher Schaden von 29 Milliarden Euro
  • 90 000 neue Frühverrentungen pro Jahr
  • Immer mehr Schlafmittelabhängige entstehen im Sinne von Sucht
  • Die intensive Schlafmittelnutzung führt nach einer amerikanischen Studie zu verkürzter Lebenserwartung.
Ganz unabhängig von Arbeitszeiten, Position im Job oder persönlichem Stress-Empfinden gilt: Wir alle werden immer "schlafloser". Forscher haben herausgefunden, dass sich unsere nächtlichen Ruhephasen in den vergangenen 20 Jahren im Schnitt um 30 Minuten verkürzt haben. Das wiederum dürfte zulasten der Lebensqualität gehen: Was nützt eine halbe Stunde weniger Schlaf, wenn vor lauter Müdigkeit die Augen zufallen?                                               Die Nürnberger sind mit 16,9 Tage vergleichsweise häufiger krank, ergab eine Arbeitsunfähigkeitsstatistik 2014 der Betriebskrankenkassen in Bayern, gegenüber dem Durchschnitt in Bayern mit 15,8 Tagen. Im Nürnberger Land waren es sogar im Schnitt 17,4 Tage ( Wo?).
 
Muss man erst schlaflose Nächte haben,
um etwas von dem tiefen Geheimnis
der großen Stille um Mitternacht zu wissen?
Zum Menschsein gehört auch ein Recht auf Stille... und gesunden Schlaf.
 
Leider sehen sich das Bayerische Umweltministerium und das Nürnberger Umweltreferat nicht veranlasst zu untersuchen, ob nicht hinter diesen Zahlen allgemein der Lärm die Hauptursache hierfür ist. Am Nürnberger Flughafen sind es z. B. 3700 Bürger, die durch den Nachtfluglärm darunter leiden und wahrscheinlich Schlafstörungen haben.
Deshalb hat die Fluglärm-Schutzgemeinschaft auch einen Antrag für eine Nachtflugbeschränklung am Nürnberger Flughafen ( Nachtflugverbot) in der letzten Fluglärmkommissionssitzung am 26.01.2016 gestellt. Dieser wurde erwartungsgemäß dann mit 8 zu 1 Stimmen abgeschmettert.
 
 
 
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Man könnte es ja auch am Nürnberger Flughafen einrichten -es wäre ein Mittel der Transparenz

 

Hätte der Nürnberger Flughafen das Fluglärminformationstool TraVis, wie es der Hamburger Flughafen hat, könnten sich viele Beschwerer ein aktuelles Bild von der Lärmsituation machen! Vielleicht könnte dies mehr Transparenz erzeugen!

Bei einem Fluglärmereignis könnte der Betrachter von seinem Standort aus den von einem ausgewählten Flugzeug erzeugten Lärm am gewünschten ablesen. Grundlage hierfür ist ein radardatengestützter Berechnungsmodus. Mithilfe von Radardaten wird die Entfernung zum Flugzeug ermittelt und über eine Schallausbreitungsgleichung (basierend auf der „Anleitung zur Berechnung von Lärmschutzbereichen“ AZB) der Lärmpegel für den markierten Standort berechnet. Die Lärmberechnung kann damit quasi über dem eigenen Haus angezeigt werden. Als ergänzende Informationen zum eigenen Standort stehen die zugehörigen Daten (Temperatur, Wind, Niederschlag, Flugplandaten, Steig- /Sinkprofile, Distanzanzeigen) bereit. Für die einzelnen Lärmmessstellen können außerdem laufend die aktuellen Pegel-Diagramme eingesehen werden. Außerdem wird das Flugzeug angezeigt und der Ankunftsort.

Probieren sie es einmal im Internet aus. Eine herragende Sache!!!!

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